Zukunft der Genossenschaften |
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Verfasst am: 06.07.2007 11:16 |
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@S-Berater
Die Volks- und Raiffeisenbanken sind selbstständig. Deshalb ist es möglich, dass jede genossenschaftliche Bank anders geführt wird. Somit wird auch die Personalentwicklung unterschiedlich sein.
Bitte nicht alle genossenschaftliche Banken über einen Kamm scheren.
Übrigens: Das gilt auch für Sparkassen.
Hier lehnen sich einige etwas weit aus dem Fenster! |
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Verfasst am: 06.07.2007 11:20 |
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hab grad das wort "genossenschaftliche DUPLIKATE" gelesen...
Duplikate sind wir sicherlich nicht
Geno: selbständig
SPK: öffentlich |
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Verfasst am: 06.07.2007 11:59 |
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@marshall:
recht hast du! wobei aber auch nicht jede spk öffentlich ist!!!!
fazit: jede bank ist verscheiden und man kann nicht anhand vom namen oder der rechtsform sagen die bilden besser aus, die sind besser organisiert usw....! es ist gut das es so viele banken gibt! denn nur das fördert den markt und den wettbewerb! d.h. aber auch das JEDE bank um marktanteile (kunden) kämpfen muß!
THE END ;)
----> können wir jetzt mal ein neues thema machen????
DANKE |
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Verfasst am: 06.07.2007 21:53 |
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Die Diskussion ist sicher von "Brennwert".
Frau Thatcher hat in ihrer Regierungszeit die öffentlichjen Banken in GB knallhart privatisiert. Und heute haben sie die grössten und finanzstärksten Banken in Europa. Oder Frankreich. Dort waren alle grossen Unternehmen fast in Staatshand/-kontrolle. Die CL schrieb über Jahre rote Zahlen. Das hat sich geändert und nujn sind in Europa auch französische Banken vorn.
Deutschland hinkt dann echt hinterher. Ist schon schlimm. dass die Deutsche Bank auch in Europa weit hinten liegt. Alle anderen Banken sind noch weiter weg.
Es ist schon traurig. Aber das populistische Argument - 3 Säulen garantier Kundennähe - ist sicher überholt. Nicht jedes Dorf kann eine Filiale haben. Bei Post und und Bahn regt sich da keiner mehr auf. Da stehen ggf. nur Automaten.
Bei Banken nicht möglich? Wir decken ja nun auch unsere Provisionen aus Fondsverkäufen auf. Welcher Supermarkt etc. gibt an, was sein Gewinn aus den Artikeln ist. Ist doch krank.
Wenn wir so weitermachen haben wir x Banken/Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Deutschlabnd. Das Geschäft - rein rechnerisch machen sicher die grossen Banken - ausserhalb Deutschland. Aber toll! Da wird die Berliner LB gekauft. Welche richtigen Erträge und Kunden hat die denn?
Manchmal denke ich, dass sich die kleinen Provinzvorstände einfach nur ihre Pfründe sichern wollen und dies auch nachhaltig tun. Da interessiert auch nicht, dass dem Standort Deurschland geschadet wird. Notfalls kommt wieder eine "Heuschreckendiskussion" auf. Bitte richtig verstehen, auch ich mag extreme Hedge-Fonds nicht. |
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Verfasst am: 07.07.2007 11:54 - Geaendert am: 07.07.2007 11:56 |
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Die Genossenschaftsbanken und die Sparkassen wurden vor rund 100 Jahren gegründet, weil die Privatbanken kein Interesse an den Kunden auf den Land hatten.
Hat sich das geändert? |
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Verfasst am: 07.07.2007 22:45 |
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Kann gut sein, weil ich hab die Erfahrung gemacht, dass viele Leute auf dem Land sehr vermögend sind - Viele besitzen Wohneigentum (vererbt). |
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Verfasst am: 07.07.2007 23:47 |
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@ Juli: "Grössten" schreibt man immer noch mit ß.
Dafür, dass du einen auf "Lehrer" machst, sind in Deinen Beiträgen immer ziemlich viele Fehler. |
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Verfasst am: 09.07.2007 16:40 - Geaendert am: 10.07.2007 13:02 |
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@ Marshall
Deine Thesen sind höchst unglaubwürdig.
Wie weiter oben schon richtig bemerkt wurde, zahlen Genossenschaftskunden sehr wohl in Deutschland, wenn Sie bei anderen Genossenschaften Geld abheben, denn diese Gebühren verlangt ihr grundsätzlich. Und da gibt es keinen Zweifel mein Freund. Oder lieber nicht:-). Bei den Sparkassen ist das genauso, nur dass die Sparkassen die Gebühren für alle Sparkassen flächendeckend intern verrechnen. Das heißt, dass kein Kunde Gebühren zu zahlen hat, wenn er bei einer anderen Sparkasse Geld abhebt, außer in München und Erlangen, weil diese ein eigenes unabhängiges Rechen-Netz betreiben. Aber mit der SI-Migration werden diese Posten noch verschwinden.
Und zum Punkt zwei. Ja, ich berate meine Kunden gut und kann mich auch auf jedes Kundenbedürfnis entsprechend vorbereiten. Sonst wüsste ich z.B. diese Zusammenhänge nicht. Die Frage müsste eher Dir gestellt werden, denn die Glaubwürdigkeit deiner Beiträge ist zu mindest in diesem Bereich nicht gegeben. Zu anderen Beiträgen kann ich nichts sagen, da ich Sie noch nicht geprüft habe.
Und noch was. Alle Anderen Vorteile, die ich aufgezählt habe, entsprechen zu 100 Prozent der Realität. Ansonsten wären Sie ja nicht von mir gekommen. Das unterscheidet uns beide!
Sorry, für die vielleicht harten Worte Dir gegenüber. Aber als Berater möchte ich die Dinge klar stellen, dass auch unerfahrene Kollegen, die unter Bankazubis mitschreiben etwas lernen können und nicht Ihre Kunden falsch beraten; aufbauend auf diversen Thesen, die nicht der Wahrheit entsprechen.
HochachtungsvollScentia potentia est |
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Verfasst am: 09.07.2007 16:45 - Geaendert am: 09.07.2007 16:48 |
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Die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken zahlen in der Regel kein Entgelt, wenn sie bei anderen Volk- und Raiffeisenbanken am GAA Geld ziehen.
Öffentlich- rechtliche Sparkassen haben kein gezeichnetes Kapital. Ihr Eigenkapital besteht aus Gewinnrücklagen. Damit ist ihr Wachstum von den Gewinnen abhängig.
Genossenschaftsbanken können auch Eigenkapital durch Gewinnung von Mitgliedern erhöhen. Somit können genossenschaftliche Banken grundsätzlich schneller wachsen als Sparkassen. |
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Verfasst am: 09.07.2007 16:53 |
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So...wie oft hast du jetzt gehört, dass unsre Kunden nichts zahlen?
Nunja...ich geh mal davon aus, dass du sehr gerne Alkohol trinkst S-Berater...
Ich verzeih dir mal, ich kenn von meiner Ausbildung her auch n paar Kunden, die gerne getrunken haben, und weiss wie schlimm sich das auswirkt.
Nach wie vor: Es entspricht immernoch nicht der Realität was du behauptest.
Ich versteh kein bisschen wie du so auf deinem Unsinn beruhen kannst?!?
Naja...entweder Alkohol oder Drogen *lach* |
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Verfasst am: 09.07.2007 16:55 |
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@Herrmann
Ganz stimmt die Aussage nicht. Es werden nur dann keine Entgelte verrechnet, wenn Abkommen zwischen den Häusern getroffen wurden. Dies geschieht meistens zwischen benachbarten Instituten.
Mein Bezug ging aber in die Fläche bzw. Distanz der dt. Genossenschaften. Also, wenn z.B. ein VR-Kunde aus dem Norden in einer GS in Niederbayern Geld abheben muss. Da bin ich mir zu 100 Prozent sicher, da mein Bruder in einer Genossenschaftsbank Leiter einer größeren Geschäftsstelle ist und er dies auch regelmäßig beklagt.
Der Rest stimmt soweit und wurde auch nicht von mir in Zweifel gestellt. Guter Beitrag!Scentia potentia est |
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Verfasst am: 09.07.2007 17:12 - Geaendert am: 09.07.2007 17:13 |
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Auch auf die Gefahr hin, dass sich die Aussage wiederholt:
Üblicherweise ist die GAA-Benutzung innerhalb deutscher Kreditgenossenschaften für den Kunden kostenfrei.
Ausnahmen soll es geben.
Die Aussage, ein Geno-Kunde aus dem Norden würde generell Gebühren bezahlen, wenn er an einem süddeutschen Geno-GAA Geld bezieht, ist so schlicht und einfach nicht korrekt.
Dass dein Verwandter diesen Missstand in seiner Geno-Bank beklagt, ist durchaus möglich. Demnach handelt es sich dann wohl um eine Ausnahme. |
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Verfasst am: 10.07.2007 08:02 |
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@ s-berater
gelegentlich finde ich deine beiträge recht arrogant. Nur weil du n betriebswirt hast, bist du nicht gleich gott der alles weis.
ach ja, Hochachtungsvoll finde ich net so passend, da wir hochachtungsvoll unter unsere letzte mahnung an den Kunden schreiben. Das ist echt frech von dir, wie ich finde.Paris prahlt damit, mit Umland ca. 11,5 Mio Einwohner zu haben. Pah das ist doch gar nichts.
Hamburg hat mit Umland ca. 82 Mio Einwohner!!!! |
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Verfasst am: 10.07.2007 10:46 |
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Bevor die Genossenschaften austerben, werden die Sparkassen privatisiert, da würd ich mir mehr Gedanken drüber machen.
Und außerdem werden die ganzen kleinen GENO-Banken Zug um Zug sowieso wegfusioniert. Da braucht sich keiner Sorgen um deren Überleben zu machen. |
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Verfasst am: 10.07.2007 10:58 |
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Bei uns hier vor Ort ist die Raiba etz soweit nur Darlehen weiterzuleiten über R+V oder DG Hyp die machen kaum noch was aus eigenen Mittel oder aus der Bilanz!
Also fast nur noch Provisionsgeschäfte ohne eigene Banktätigkeiten
ob das auf Dauer gut ist? |
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Verfasst am: 10.07.2007 13:07 - Geaendert am: 10.07.2007 15:56 |
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@ Marshall
Leider kann man mit Dir nicht über Fakten diskutieren. Ich finde es auch nicht in Ordnung mich für einen Alkoholiker hinzustellen. Jeder Mensch ist nicht so veranlagt wie deine Person. Du neigst hingegen eher dazu eine Krankheit zu haben und wenn du nur gerne andere für Alkoholiger hälst. Aber mehr möchte ich wirklich nicht dazu sagen.
Es ist traurig aber durch solche Beiträge sinkt der Ruf von Bankazubi.de erheblich.
Tipp von meiner Seite:
Du musst im Leben lernen sachlich zu diskutieren und jemandem nicht persönlich anzugreifen. Gerade durch solche Eigenschaften, kannst du im Leben viel lernen und eckst nicht überall an.
Mein persönliches Anliegen ist es hier über fachliche Themen zu diskutieren, Anregungen von Anderen mitzunehmen und einfach was dazu zu lernen.
Du hast anscheinend andere Ziele.
Hoffentlich ändert sich das noch...Scentia potentia est |
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Verfasst am: 10.07.2007 20:09 |
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Jetzt mal ne ersthaft gemeinte Frage:
Gibt es bei den Genossenschafts-Banken eigentlich eine deutschlandweit aggierende Führungsebene?Scentia potentia est |
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Verfasst am: 10.07.2007 20:25 - Geaendert am: 10.07.2007 20:26 |
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Natürlich. Der Verband der Volks- und Raiffeisenbanken ist mächtiger als der Sparkassenverband.
Bei Sparkassen ist die zweite Stufe (Landesbanken, regionale Giroverband) stark, bei genossenschaftlichen die dritte Stufe, der Bundesverband. |
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Verfasst am: 10.07.2007 22:50 |
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Ich habe gerade alle Argumentationen und Beiträge gelesen. Teilweise sind sie lächerlich und falsch. Teilweise auch wieder richtig.
Zu den GAA - Gebühren:
Im genossenschaftlichen Verbund ist der Großteil der Banken einem Abkommen abgeschlossen, der es allen Kunden erlaubt deutschlandweit gebührenfrei Geld am GAA abzuheben. An diesem Verbund sind nicht alle Genobanken angeschlossen, da diese aus Kostengründen und vl. aus Ertragsgesichtspunkten kein Interesse an der Teilnahme haben. Gerade für kleiner Banken ist dieses mit einem hohen Kostenaufwand verbunden, da die Bank eine Gebühr (geringer als normal) an die andere Bank zahlt. In unserem Hause ist das ein nicht geringer Betrag. Wir sind aber trotzdem angeschlossen und ich habe bis jetzt noch nie Geld für eine Verfügung bezahlt.
Somit ist diese unsachliche Diskussion vom S-Berater hoffentlich endlich vom Tisch. Wenn du mir das immer noch nicht glaubst, sollte es möglich sein, dir alle teilnehmenden Banken zu besorgen. Selbstverständlich auch die nicht teilnehmenden. Vl. gehört die Bank an deinem Ort ja dazu. Trotzdem bitte nicht komplett Deutschland über ein Kamm scherren!!
Zum Thema sachlich diskutieren:
Sachlich diskutieren bedeutet, dass man die Meinung seines Gegenübers sicherlich in Frage stellen darf, aber dies nicht auf einem unteren Niveau statt finden sollte. Gerade unser Berufsstand sollte vernünftig miteinander kommunzieren.
Personalausbildung:
Ich möchte behaupten das ALLE Banken ein Interesse daran haben, dass ihre Leute perfekt ausgebildet sind. ALLE investieren eine Menge Geld in Aus- und Weiterbildung. Da ist eine Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank oder Direktbank identisch.
Ohne gute Leute keine zufriedenen Kunden
Ohne gute Leute keine guten Kunden.
Ohne gute Leute keine guten Verkaufszahlen.
--> Verkaufsdruck hat jeder. Du auch S - Berater. Wenn nicht, dann wundert mich das echt. Ändert sicherlich noch. Keine Ahnung wie lange du schon Berater bist.
Das Leben ist im heutigen stetigen Konkurrenzdruck und der immer anspruchsvolleren Kunden kein Ponnyhof und die Zahlen müssen trotzdem gebracht werden.
Keiner brauch mir erzählen, dass beim verkaufen immer an das Wohle des Kunden denkt. Der betriebswirtschaftliche Gedanke darf nicht verloren gehen.
Fazit:
Wir alle müssen unseren Job machen. Jeder hat seine Kunden und jeder verliert mal einen. Natürlich bekommt man auch mal welche dazu.
Trotzdem sollten wir hier vernünftig miteinander umgehen. Es ist immer gut, wenn man über den Tellerrand seiner Bank hinwegschaut. Die eine Bank ist da besser und die andere wieder da. Insgesamt gleichen wir uns aus. Zumindest bei Genossenschaften und Sparkassen ist das so.
Jeder ist mal besser und muss das dann auch mal zugeben.
Kannst du mir da Recht geben S-Berater? :-)) |
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Verfasst am: 10.07.2007 22:52 |
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Ach ja, eins noch:
Wenn Herr Hermann hier was ins Forum schreibt, hat er i.d.R. recht, also dann lieber nochmal nachlesen, bevor, man gleich wieder wie ein wilder drauf los schreibt und alle Argumente "vernichten" will. :-)) |
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