Börse Stuttgart senkt Transaktionsentgelt
Die Börse Stuttgart hat zum 1. Februar 2012 das Transaktionsentgelt für verbriefte Derivate (Hebel- und Anlageprodukte) reduziert:
Die Maßnahme betrifft das variable Transaktionsentgelt, das von 0,1 Prozent des Ordergegenwertes auf 0,095 Prozent gesenkt wurde. Damit werde die Attraktivität der Börse Stuttgart beim Handel mit verbrieften Derivaten für Orders bis 14.500 Euro, die einen Großteil des Handelsvolumens in diesem Segment ausmachen, erhöht, so die Boerse Stuttgart Holding GmbH.
Man wolle Privatanlegern mit diesem neuen Entgeltmodell entgegenkommen. Das Ziel sei es, für nachhaltiges Wachstum in diesem Segment zu sorgen, so Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart Holding GmbH. Die neue Preisstruktur steigere die Attraktivität des Handels mit verbrieften Derivaten, insbesondere bei kleineren und mittleren Ordergrößen, so Lammersdorf. Neueinsteiger wie auch Anleger, die sich zuletzt aufgrund schwieriger Marktverhältnisse zurückgehalten hätten, würden verstärkt kleinere Volumina handeln.
Die Entgeltregelung sei einfach und transparent und führe dazu, dass bereits vor der Orderaufgabe absehbar sei, welches Transaktionsentgelt für eine ausgeführte Order anfallen werde.
Das Transaktionsentgelt setzt sich bei verbrieften Derivaten seit dem 1. Februar 2012 pro Order wie folgt zusammen (alle Angaben zzgl. 19% USt.):
Entgelt ab 01.02.2012 Entgelt bisher
Fix-Entgelt unverändert 0,00€
Variables Entgelt vom Ordergegenwert 0,095%
 0,1%
Floor (mindestens anfallendes variables Entgelt) unverändert 0,00€
Cap (Entgeltobergrenze) unverändert 12,18€
Quelle: Bankmagazin.de
Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 02.02.2012
Quelle: Bankazubis.de
|